Manchmal zwingen einen wiederkehrende Ereignisse dazu, genauer hinzuschauen. Bei mir war das vor etwa sechs Jahren: In meinem damaligen Job hatte ich mir nicht nur zu viel Arbeit aufgehalst, sondern wurde auch noch tagtäglich mit Menschen konfrontiert, die ihren Frust bei mir loswerden wollten. 

Das Beschwerde-Management absolvierte ich zwar recht gut und fand am Ende auch meist zufriedenstellende Lösungen für beide Seiten, allerdings konnte ich diese negative Aufladung nach Verlassen des Büros nicht abschütteln. Abends kreisten meine Gedanken wieder um die verschiedenen Gespräche und die Frage, ob ich die eine oder andere Diskussion nicht anders hätte klären sollen.

Konfrontationen, ungerechtfertigte Vorwürfe, Anfeindungen, Schlichtung zwischen Mitarbeitern – all das lag mir als harmoniebedürftigem Menschen überhaupt nicht und doch musste ich da jeden Tag durch. Ich besuchte Fortbildungen und nahm Coachings in Anspruch, um dem Problem Herr zu werden und mich gleichzeitig besser abgrenzen zu können. Mein Ziel war, ein möglichst positives Leben zu führen, und doch befand ich mich die meiste Zeit sehr weit entfernt davon.

An Ärger festhalten ist, wie nach einer heißen Kohle zu greifen, um sie nach jemandem zu werfen. Du selbst bist derjenige, der sich daran verbrennt. Gautama Buddha

Auf der Suche nach einer Lösung fiel mir ein kleines, orangenes Buch namens »The Power« in die Hände. Obwohl ich eigentlich kein Freund von amerikanischen Bestsellern bin, sprach es mich dennoch irgendwie an. Hier kam ich zum ersten Mal mit dem Gesetz der Anziehung in Kontakt. Das, was du aussendest, kommt auch wieder zu dir zurück, behauptete die damals 60-jährige Autorin. Also müsste ich nur meine Einstellung und meine Gedanken ändern und mein Leben würde sich dann komplett verändern?

Anhand dieser Aussage begann ich mein Umfeld zu beobachten. Mir fiel gleich eine Person auf, die immer gut drauf war und jedes Problem gleich mit guten Lösungen behob. Diese Person war extrem erfolgreich, hatte irgendwie ständig Glück und auch sonst lief alles bestens. Gleichzeitig nahm ich eine andere Person wahr, die eigentlich rund um die Uhr negative Aussagen versprühte. Diese Person kam weder privat noch beruflich vom Fleck, hatte ständig Pech und versank nachvollziehbarer Weise im Selbstmitleid.

Vielleicht nur Zufall, dachte ich, bis ich bei weiteren Personen ähnliche Muster feststellte. Aber warum lief es dann bei mir so holprig? Ich konnte doch nichts dafür, wenn andere mich beschimpften. Wie sollte ich den negativen “Vibes” entkommen, auf die ich keinen Einfluss hatte? Mehr und mehr beobachtete ich meine Worte und stellte fest, dass da doch sehr viel mehr negatives Basisdenken in mir verankert war. Meckern, fluchen, jammern – beginnend mit dem morgendlichen Augenaufschlag und endend mit dem Ausschalten des Lichtschalters vor dem Schlafengehen.

Ein ganz normaler Tag

  • 7:00 Uhr: Maaann, schon wieder Regen.
  • 7:05 Uhr: Gott, sehe ich schlimm aus heute Morgen. Diese Falten sind das Grauen.
  • 7:28 Uhr: Ich bin schon wieder fetter geworden, obwohl ich gar nicht mehr gegessen habe.
  • 8:00 Uhr: Dieser Kaffee schmeckt scheußlich.
  • 8:34 Uhr: Die Leute, die sich diese Ampelschaltung ausgedacht haben, müsste man verklagen!
  • 9:00 Uhr: Die Kollegin kommt heute schon wieder zu spät und keiner sagt was.
  • 9:08 Uhr: Warum kann die sich bei ihrem Gehalt überhaupt so eine teure Jacke leisten?
  • 9:15 Uhr: Ich bin kaum im Büro und schon scheißt mich der Chef an.
  • 10:01 Uhr: So ein Vollition, will seine Rechnung nicht zahlen und lügt mich ganz dreist an.
  • 11:52 Uhr: War ja klar, dass nur ich die schwierigen Fälle heute auf den Tisch bekomme.
  • 13:10 Uhr: Für einen so kleinen Salat so viel Geld zu verlangen, ist echt unverschämt.
  • 15:21 Uhr: Dieses Projekt ist zu schwierig für mich.
  • 16:35 Uhr: Ich bin einfach zu blöd, um mir diesen 6-stelligen Code zu merken.
  • 17:40 Uhr: Die Kollegin ist so hohl, die bekommt gar nichts geregelt.
  • 18:00 Uhr: War ja klar, dass alle wieder pünktlich ihren Stift fallen lassen und rauslaufen.
  • 21:55 Uhr: Schlimm, schon wieder ein Tag für nichts und wieder nichts.

Schon bei Kleinigkeiten gehen wir mit uns und anderen hart ins Gericht und dabei spielt es keine Rolle, ob es bei den Gedanken bleibt oder ob wir es tatsächlich aussprechen. Fakt ist: Das Negative begleitet uns in jeder Lebenslage und das völlig unkontrolliert, solange wir unseren Gedanken keine besondere Aufmerksamkeit schenken. Die gute Nachricht ist, dass man seinen Verstand sehr gut trainieren und positiv umprogrammieren kann. Und hier sind 8 Schritte, die sich umzusetzen lohnen:

1. Verändere die Gespräche mit dir selbst

Mache dir und deinem Verstand bewusst: Es gibt keinen Grund, dich selbst zu verurteilen oder abzuwerten! Für uns ist es leider zur Normalität geworden, uns im Selbstgespräch regelmäßig runterzuputzen. Wir trauen uns zu wenig zu, können dies oder jenes nicht, sind zu dick, haben zu wenig Geld, finden ohnehin nicht den richtigen Partner usw. – Problem dabei ist, dass wir uns dadurch ständig mit Mangel beschäftigen statt mit Fülle, die uns eigentlich vollumfänglich zusteht. Und im Hinblick auf das Gesetz der Anziehung ziehst du damit auch nur Mangel an.

Dich gibt es nur ein einziges Mal auf dieser Welt und bist dadurch etwas ganz Besonderes! Schätze dich selbst wert und bringe dir diese Wertschätzung auch mit Worten und Taten entgegen. Wenn du weißt, dass du genau so richtig bist wie du bist, kannst du viel sanfter und freundlicher mit dir umgehen. Du brauchst nicht perfekt zu sein und genauso wenig musst du jedem gefallen. Sei liebevoll mit dir, lobe dich für gute Leistungen und nimm Rücksicht auf dich. Konzentriere dich auf die Dinge, die schön und liebenswert an dir sind. Je mehr du dich selbst achtest, umso weniger brauchst du es von anderen.

2. Verändere deinen Blick auf andere

Du sitzt am Bahnhof und beobachtest dein Umfeld: »Gott, ist die dick.«, »Der könnte sich aber auch mal die Haare waschen.«, »Wie kann man sich nur so geschmacklos anziehen?«, »Die Frau hat ihr Kind ja überhaupt nicht im Griff.« usw. Mit unseren Gedanken bombardieren wir andere unablässig mit unseren Abwertungen, aber im Umkehrschluss bleiben wir davon selbst auch nicht verschont. Um wieder auf das Gesetz der Anziehung zurückzukommen, kannst du mit etwas Übung deine Sichtweise auf andere Menschen relativ einfach umstellen: Konzentriere dich auf das, was du bei anderen gut findest!

»Die hat eine tolle Figur.«, »Das ist ja ein süßes Paar, die passen wirklich gut zusammen.«, »Freut mich, dass du so eine tolle Wohnung gefunden hast.«, »Wow, das Reiseziel würde mich auch mal interessieren.«, »Bei deinem kurzfristigen Erfolg wird mir ganz schwindelig, Kompliment!« usw. Von Neid kann sich wahrscheinlich kaum jemand vollkommen freisprechen, aber die Fokussierung auf die Freude für den anderen macht es wesentlich leichter. Und wenn du deinen Neid mal nicht abschütteln kannst, frage dich, warum das bei dir so viele Emotionen auslöst.

3. Vermeide die negative Vorausschau

Wer eine Zeitlang intensiv auf seine Ausdrucksweise achtet, wird sich wundern, wie häufig man gedankenlos pessimistische Floskeln in den Raum wirft: »Bei der Klimaanlage bekomme ich bestimmt wieder eine Erkältung.«, »Nach Kaffee kann ich nie schlafen.«, »Ich finde ohnehin nicht den richtigen Partner.«, »Das klappt sowieso nicht.«, »Da brauche ich mich gar nicht erst zu bewerben.« usw. Mit dem sich anschließenden »Ich hab’s ja gewusst!« freuen wir uns sogar noch, wenn es sich dann tatsächlich bewahrheitet.

Lege den unnötigen Pessimismus ab und gehe immer nur vom Besten aus. Man muss sich hierbei nichts Irreales vorspielen, sondern kann sich einfach erwartungsvoll hingeben. Wer weiß, vielleicht habe ich ja Glück! Ich selbst habe zum Beispiel fast nie eine Erkältung, Jetlag und kann auch 5 Minuten nach einem Kaffee einschlafen – einfach aus dem Grund, weil ich es mir nicht anders einrede. Sicher hast du schonmal von der selbsterfüllenden Prophezeiung (self-fulfilling prophecy) gehört. Sie funktioniert – im Guten wie im Schlechten!

4. Wandle negative Sätze in positive Formulierungen um

Jeder der obigen Sätze des “ganz normalen Tages” kann so formuliert werden, dass ich mich und vor allen Dingen mein Unterbewusstsein sich gut damit fühlt. Natürlich kann im Leben nicht alles toll sein, aber deshalb muss man nicht gleich mit Fluchen, Abwerten und Ärger reagieren. Vieles kann man mit etwas Übung sogar spielerisch oder lustig formulieren.

  • 7:00 Uhr: Regen? Endlich kann ich den neuen Mantel ausprobieren.
  • 7:05 Uhr: Das da im Spiegel bin doch nicht ich? Muss gleich mal die schöne Creme ausprobieren.
  • 7:28 Uhr: Wenn die Hose nicht mehr passt, ziehe ich eben den blauen Rock an.
  • 8:00 Uhr: Der Kaffee schmeckt gewöhnungsbedürftig. Tee wäre vielleicht mal eine Alternative.
  • 8:34 Uhr: Gott sei Dank gibt es Ampeln, sonst könnte ich mich im Auto nicht schminken!
  • 9:00 Uhr: Wenn die Kollegin zu spät kommt, lasse ich sie gleich den Kaffee für den Chef machen.
  • 9:08 Uhr: Wie auch immer sie sich diese teure Jacke leisten kann, die hätte ich auch gern.
  • 9:15 Uhr: Der Chef hat ja ganz schön schlechte Laune heute, ich lege ihm gleich eine Schokolade hin.
  • 10:01 Uhr: Bin ich froh, dass ich genug Geld habe, um immer meine Rechnungen zahlen zu können.
  • 11:52 Uhr: Puh, die Aufgaben heute sind eine ganz schöne Herausforderung.
  • 13:10 Uhr: Der Salat ist zwar klein, aber trotzdem richtig lecker.
  • 15:21 Uhr: Mal sehen, wer mir bei diesem umfangreichen Projekt noch helfen kann.
  • 16:35 Uhr: Ich fotografiere mir den 6-stelligen Code einfach mal ab, das ist leichter.
  • 17:40 Uhr: Muss meine Kollegin mal fragen, ob sie Hilfe gebrauchen kann.
  • 18:00 Uhr: Schönen Feierabend, ihr Lieben! Ich verdiene mir noch was für meinen Urlaub dazu!
  • 21:55 Uhr: Ein arbeitsreicher Tag, bald ist Wochenende – Yes!

Eigentlich kann man fast allem immer auch etwas Positives abgewinnen. Denke in Lösungen, nicht in Problemen. Gehe liebevoll mit dir und deinen Mitmenschen um. Habe Verständnis für andere, denn oft sagen sie etwas ganz anderes als sie eigentlich meinen.

5. Verbanne harte Ausdrücke aus deinem Wortschatz

Ein weiterer Schritt wäre, sämtliche Schimpfworte und Kraftausdrücke aus deinem höchstpersönlichen Duden auszulöschen. Wenn man plötzlich darauf achten muss, bestimmte Ausdrücke nicht mehr zu verwenden, wird man zwangsläufig ein sanfteres Wort finden müssen. Ganz nebenbei trägt man damit gleichzeitig zu einem niveauvolleren Miteinander bei.

  • Hassen, kotzen etc.
  • Scheiße, Fuck etc.
  • Schrecklich, scheußlich, furchtbar, beschissen etc.
  • Arschloch, Penner, Wichser etc.

6. Lege den Fokus auf das, was du willst

Wenn wir vor eine Entscheidung gestellt werden, wissen wir meist ganz genau, was wir nicht möchten. Auf die Frage wiederum, was wir dann konkret wollen, vermögen wir keine genaue Antwort zu geben. Auch hier konzentrieren wir uns verstärkt auf das Negative und ziehen dadurch eher das als das Gute an, nach dem wir uns eigentlich sehnen. Wir geben den vielen kleinen Wundern jeden Tag gar nicht die Möglichkeit, sich offenbaren zu können und genau das sollte doch eigentlich das Ziel sein. Aber woher soll ich denn wissen, was für mich das Richtige ist?

Mit dieser Frage habe ich mich nun viele Jahre beschäftigt und denke, dass es neben dem Vertrauen auf die eigene, innere Stimme noch einen weiteren, sehr schönen Weg gibt, sich auf eine erfüllende Zukunft in kleinen Schritten zuzubewegen. Lege dir ein Heft oder Tagebuch zu und schreibe regelmäßig eine Kurzgeschichte über das Leben dort rein, das du dir wünschen würdest. Tue so, als wenn du dieses Leben schon führen würdest und beschreibe zum Beispiel einen Tag aus diesem schönen Leben. Mit dieser Methode kannst du sehr gut herausfinden, wie du gerne leben würdest und stimmst dein Unterbewusstsein positiv darauf ein.

Nimm dir alternativ eine leere Schachtel oder Box und lege die Dinge rein, die du sehr magst oder gerne hättest. Das kann ein Zeitungsausschnitt von einer schönen Inneneinrichtung sein, ein Foto von einem hübschen Paar oder was immer du dir auch für dein Leben vorstellen kannst. Hoffnung und Sehnsucht sind etwas Wunderschönes und sollten meiner Meinung nach viel mehr zelebriert und wertgeschätzt werden. Sicher kennst du Menschen, die vermeintlich alles haben und doch nicht glücklich erscheinen. Freue dich darüber, dass du Hoffnung haben kannst und gib deinem Leben die Chance, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können!

7. Distanziere dich von Menschen, die dir nicht gut tun

Jeder kennt die gut gemeinten Ratschläge anderer. Sie sollen uns auf den richtigen Weg bringen und vor vermeintlichen Gefahren schützen. Nur übertreiben es viele mit ihrer Meinung, denn wie will man wissen, was für einen anderen Menschen wirklich gut und richtig ist? Auf meiner Weltreise lernte ich z. B. einen Mann kennen, der mir ständig den besseren Weg weisen wollte. Ich solle doch mehr Sport machen. Okay, dachte ich, das kann vielleicht tatsächlich nicht schaden. Und obwohl ich mit meiner Figur eigentlich zufrieden war, hatte ich plötzlich ständig ein schlechtes Gewissen. Nicht nur, wenn ich keinen Sport gemacht hatte, sondern auch, wenn ich mal etwas Süßes aß. Am Ende war ich also ständig schlecht drauf, weil ich den Vorstellungen eines anderen nicht nachkam.

Daher ist es ganz wichtig, dass man immer bei sich selbst bleibt. Es geht schließlich darum, seinen eigenen Weg zu finden und nicht den Weg zu leben, den ein anderer für den besseren hält. Dadurch entfernen wir uns von uns selbst und das hindert uns an unserer eigenen, persönlichen Entwicklung. Wenn also Menschen in deiner Umgebung dauerhaft negativ Einfluss auf dich nehmen möchten, distanziere dich von ihnen. Du musst nicht allen gefallen oder mit jedem befreundet sein. Ganz im Gegenteil: Wenn du authentisch bist, kommen die richtigen Menschen von ganz alleine auf dich zu. Wenn man sich nicht gut distanzieren kann, z. B. weil die Person ein Familienmitglied ist, gibt es sehr gute Möglichkeiten, sein Bedürfnis nach Eigenständigkeit freundlich auszudrücken. Wie das funktioniert, beschreibe ich bald in einem anderen Artikel.

8. Öffne dich für all die guten Dinge

Wir haben eigentlich schon so viel und trotzdem reicht es meistens irgendwie nicht aus. Da ist noch so eine Unzufriedenheit, denn es könnte schließlich noch besser laufen. Wer ist denn heute auch schon wirklich zufrieden? Und so haben sich viele Limitierungen, Vorurteile und Einschränkungen in unseren Alltag eingebürgert, die einen eigentlich schönen Tag mit Leichtigkeit in einen bedauernswerten Zustand verwandeln können.

  • Ein Partner dürfte nur so oder so sein, sonst geht das nicht.
  • Das schaffe ich eh nicht.
  • Dafür habe ich kein Geld.
  • Ich gewinne nie etwas.
  • Warum sollte ausgerechnet ich das bekommen?
  • Da habe ich immer Pech.
  • So funktioniert das ganz sicher nicht.
  • Wenn, dann darf das nur so und so sein.
  • Das traue ich mir nicht zu.

Unser Verstand versucht uns anhand von Erfahrungen und Erlebnissen, die er seit unserer Kindheit gemacht hat, mit Informationen zu versorgen. Aber wie sicher können wir sein, dass er uns richtig berät? Er handelt meist aus Angst und Vorsicht und wer weiß, ob etwas anderes nicht viel besser für uns wäre? Daher ist Einschränkung und Limitierung in vielen Bereichen hinderlich, denn möglicherweise führt uns ein anderer, neuer Weg zu einer ganz besonderen Einsicht oder Erfahrung. Vermeide Sätze wie die oben genannten, denn du kannst nicht in die Zukunft schauen. Daher lass’ es einfach auf dich zukommen!

Für mich war die Umstellung meiner Wortwahl und Gedanken eine der bedeutsamsten Veränderungen in meinem Leben. In meinem Fall haben sich zum Beispiel damals natürlich nicht die Menschen geändert, mit denen ich beruflich zu tun hatte, sondern meine ganze Situation hat sich so verändert, dass ich heute kaum noch etwas mit aggressiven, genervten oder gestressten Menschen zu tun habe. Die Dinge laufen allesamt wesentlich einfacher und ich kann heute sehr leicht erkennen, warum es bei manchen Menschen so oder eben so läuft. Je authentischer, positiver und empathischer du wirst, umso mehr wird sich dein Leben in die Richtung entwickeln, die für dich gut und erfüllend ist. Probier’s aus, viel Spaß damit!

Buchtipps:

14 Comments

  1. Hallo Ute,
    toller Bericht, der mich sehr zum Nachdenken anregt. Ich erkenne mich in einigen Punkten wieder – irgendwie erschreckend. Deine Tipps werde ich versuchen umzusetzen.
    LG Illy

    • Liebe Illy,
      wie schön, das freut mich sehr – also dass es zum Nachdenken anregt. Man wird sich auch nach Jahren Übung immer wieder dabei ertappen, aber das gehört dazu… Liebe Grüße, Ute

  2. Toller Artikel, kann alles gut nachvollziehen und verstehen.

    Die Sache mit dem Spiegel:
    Wir Menschen halten ständig einen Spiegel vor den Kopf, was wir in anderen sehen sind wir oft selbst. Wenn etwas mit den anderen nicht stimmt, hat dies leider oft mit uns selbst zu tun. Ist leider so.

    Darum arbeite erst an Deinem eigenen Charakter bevor Du andere zu stark kritisierst. “Charakter lässt sich auch so definieren: Die ständige Arbeit an sich selbst”. -Pablo Picasso

    • Hallo Jakob,
      genauso ist es! Andere können hervorragend unsere Knöpfe drücken – die weh tun können – und daraus ergibt sich eine sehr gute Möglichkeit, an sich selbst zu arbeiten. Machen leider noch nicht so viele, aber es gibt Hoffnung 🙂 Schöne Leica übrigens! Liebe Grüße, Ute

  3. Ich kenne dieses Buch und es hat mir sehr geholfen und als ich dann in dem Flow war, dachte ich mir,irgendwann muss auch wieder gut sein mit dem vielen Glück und hab mich sozusagen selbst aus dem Flow gekickt und versuche gerade wieder reinzukommen. Habe mir vor einiger Zeit das Buch ausgeliehen und bin nicht mehr so auf dem Stand. Und jetzt lese ich hier deine Worte und freue mich wie wahnsinnig, das mir das wieder so schön klargemacht wird.
    Ich freu mich sehr und echt toller Beitrag.
    Liebe Grüssle

    • Hallo liebe Dany,
      lustig, dass du das schreibst. Ich finde es auch schwierig, länger andauerndes Glück überhaupt annehmen zu können. Immer wieder kommt da ein »Das kann doch eigentlich nicht sein.« und dann passiert eigentlich auch prompt etwas, das mich wieder aus dem Glück rauswirft. Man muss tatsächlich dran bleiben, dann funktioniert’s auch. Liebe Grüße und viel Erfolg, Ute

  4. Liebe Ute,
    “Wenn du authentisch bist, kommen die richtigen Leute von ganz alleine suf dich zu.” Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Diese Erkenntnis hilft mir, Entscheidungen zu treffen und mich von Dingen und Menschen auch mal zu verabschieden. Die größte Herausforderung bleibt für mich, dann aber nicht wieder gleich nach den “alten Mustern” nach Neuem zu greifen, um mein Ego zu befriedigen, sondern auch mal geduldig zu warten, authentisch meinen Weg zu gehen und darauf zu vertrauen, dass die Leute auf mich zu kommen werden. Ich habe meinen Job hingeschmissen und bin dabei, mich selbständig zu machen. Da musste ich mich von einigen Zweiflern und Schlechtmachern verabschieden – besonders von denen in mir selbst!
    Dir noch Gratulation zum neuen Blog. Gefällt mir gut, tolle Ergänzung zu Bravebird.
    Viele Grüße von Andrea

    • Hallo liebe Andrea,
      dieser innere Zweifler kann tatsächlich sehr hartnäckig sein, das habe ich auch festgestellt… Freut mich sehr, dass du auch auf einem guten Weg bist! Drücke dir beide Daumen für weiterhin gutes Gelingen und Danke auch für das Lob!
      Liebe Grüße <3 Ute

  5. Liebe Ute,

    ein wunderbarer und sehr wahrer Post! Und danke dir für die Buchempfehlungen, ich bin immer auf der Suche, nach neuem Lesestoff 🙂
    Zu dem Thema finde ich auch folgendes Zitat sehr passend “We don’t see things as they are, we see them as we are.” – Anaïs Nin

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Hallo hübsche Claudia,
      ein sehr schönes Zitat, vielen Dank dafür! Beobachte dich auf Instagram immer auf deinen Reisen und freue mich, dass du so viel unterwegs bist und schöne Erinnerungen sammelst! Habe auch noch ein kleines Päckchen für dich hier liegen – du weißt gar nicht, wie dankbar ich für deine tolle Model-Hilfe war bzw. bin. Drück’ dich, weiterhin viel Spaß und bis hoffentlich bald einmal wieder in Deutschland!
      Liebe Grüße
      Ute

  6. Hi liebe Ute,

    zu Deinem anregenden Text passen folgende Zeilen, die ich “gefunden” habe und die aus dem Talmud – kenne ich nicht näher – stammen sollen:

    “Achte auf deine Gedanken,
    denn sie werden Worte.

    Achte auf deine Worte,
    denn sie werden Handlungen.

    Achte auf deine Handlungen,
    denn sie werden Gewohnheiten.

    Achte auf deine Gewohnheiten,
    denn sie werden dein Charakter.

    Achte auf deinen Charakter,
    denn er wird dein Schicksal.”

    Herzliche Grüße aus der alten Heimat K (F.-L.-Str. 5)

    • Hi Martina,
      ui das ist aber lange her mit der F-L-Str…. wow und toll, hab mich sehr über deine Rückmeldung gefreut! Bin ab und zu schonmal in der alten Heimat und beobachte, wie sich die Gegend verändert. Und Danke auch für diesen schönen Text, da steckt so viel Wahres drin! Hoffe, bald mal wieder von dir zu hören und grüß mir die Straße, Ute

  7. und tägliches Lächeln nicht vergessen …
    Soll helfen, Glückshormone zu produzieren.

    Glückwunsch, dass Du es geschafft hast Deinen Traum zu leben und Danke für die lesenwerten Beiträge!

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